Wir geben Kindern in Nepal eine Zukunft

... und Sie können dabei helfen!

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Hallo ihr Lieben,

wir sind wieder in Shreechaur bei unseren Projekten angekommen.

Wegen der guten Kondition nach dem Trekken auf 4000 bis 5400 m Höhe, sind wir bei Regen und ohne nepalesische Begleitung gut zu Fuss zum PMC aufgestiegen.

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Hier sind die 2 Gebäude für die Schule soweit fertig, dass der Betonring und die Decken als nächstes gegossen werden können (siehe Baustellenbild). Leider ist der Transport der Sandes vom 1000 m tiefer liegenden Flusses ein ziemliches Problem. Auch der Regen hat den Sand so schwer gemacht, dass alles etwas stockt.

Da viele Eltern auch von weiter her unbedingt ihre Kinder zur Boarding School schicken wollen, hat Peshala das kleine Hostel durch ein zusätzliches, grösseres Wellblech „Gebäude“ erweitert. Dieses steht neben dem PMC und muss noch innen ausgebaut werden. Die zum Hostel gehörige Toilettengrube bekommt heute gerade eine Betondecke.

Das durch das Erdbeben zerstörte Generatorhaus ist abgerissen und soll durch eine Wellblechkonstruktion ersetzt werden.

In Kindergarten und Schule sind jetzt 150 Kinder (siehe Musterbild mit Schüler) angemeldet, aber es kommen immer noch einzelne Kinder hinterher. Im Moment werden alle Kinder fotografiert, damit die neuen Schulausweise erstellt werden können.

Der neue Lehrer aus dem Terray (Süd-Nepal) macht einen guten Eindruck. Hoffen wir, dass er das sehr ländliche, kühle Leben hier nicht zu schnell aufgibt. Es ist für die Lehrer einfach keinerlei Abwechslung möglich, da das Dorf nichts bietet und der Weg nach Okhaldhunga und zurück in einem Tag nicht zu schaffen ist.

Eine neue Schulhelferin hat auch gestern angefangen. Nach dem ersten Eindruck ist sie auf jeden Fall besser als die Vorgängerin.

Einen Personalwechsel in der Gesundheitsstation (PMC) hat es auch gegeben. Der Laborassistent hat sich auf den Weg nach Kathmandu gemacht und von dort aus telefonisch mitgeteilt, dass er nicht wieder kommt. Es ist nicht schade um ihn, denn er war nicht der eifrigste. Die Art der Kündigung hat Peshala aber doch getroffen.

Zum Glück hat sich über mehrere Ecken aber gleich ein Ersatz aufgetan, ein Laborassistentin aus dem Dorf von Peshalas Freund Dhanesh. Sie soll in den nächsten Tagen kommen.

Weiterhin sind 2 Kaninchen, weiss und grau (siehe Bild), dazugekommen. Sie laufen hier frei herum und kehren abends freiwillig unter einen Korb zurück.

In der Gesundheitsstation sind im letzten Monat wieder 408 Patienten behandelt worden. Nicht mitgezählt, eine kleine Meise, die sich unter dem Flügel verletzt hatte. Antibiotika haben sie wieder auf die Flügel gebracht

Wir haben uns wieder gut eingerichtet. Allem schauen wir zu und unterstützen mit administrativen Arbeiten. Kleine Verbesserungen, wie z.B. ein Aussenlicht zur Beleuchtung des Waschplatzes sind auch schon realisiert.

Mit dem Berg Wäsche, der während unserer Trekkingtour angefallen ist, kämpft Susanne immer noch. Das Trocknen ist bei dem schlechten Wetter nicht so einfach, wenn ein Regenguss alles wieder wässert. Auch sind wir oft in Wolken. Wenn die Sonne scheint, ist es aber gleich sehr warm, denn sie steht fast senkrecht über uns.


Wir wünschen allen ein sonniges, frohes Pfingstfest und

liebe Grüsse

martin+Susanne